Ratenkredite
Nicht selten sind größere Anschaffungen ohne eine Ratenkreditaufnahme kaum noch möglich und in den vergangenen Jahren hat sich diesbezüglich auf dem Finanzmarkt einiges getan, denn es gibt immer mehr Anbieter und zahlreiche verschiedene Konditionen, was sich schnell an den unterschiedlichen Zinssätzen bemerkbar macht.
Ein Ratenkredit ist ein Kredit, welcher eine monatliche Rückzahlung des Kreditbetrages inklusive der Zinsen und sonstiger Gebühren erlaubt, wobei die Banken und Kreditinstitute, je nach Kredithöhe, ein regelmäßiges Einkommen als Sicherheit voraussetzen. Aus diesem Grund muss der zukünftige Kreditnehmer bereits vor dem Vertragsabschluss eine Lohn- oder Gehaltsabrechnung vorweisen, nicht aber vor dem Kreditvergleich. Verfügt der Kreditnehmer allerdings über eine schlechtere Bonität, ein geringes Einkommen oder wünscht einen deutlich höheren Kreditbetrag, dann kann die Bank einen Bürgen als zusätzliche Sicherheit verlangen. Die Kreditwürdigkeit eines Menschen wird anhand einer Schufa Abfrage ermittelt, wobei es durchaus vorkommen kann, dass die Bank einen Kunden aufgrund einer sehr negativen Schufa auch ablehnt.
Grundsätzlich bleibt die monatliche Rückzahlungsrate konstant und die zu leistenden Zinsen sinken im Laufe der Kreditlaufzeit. Das bedeutet, dass der entsprechende Tilgungsbetrag ansteigt. Die meisten Banken und Kreditinstitute verlangen auch eine Bearbeitungsgebühr, welche ebenfalls auf die monatlichen Raten umgelegt werden können. Damit die Bank ihr Ausfallrisiko ein wenig minimiert, wird sie zumeist den Abschluss einer Restschulversicherung verlangen, welche im Fall einer Arbeitslosigkeit oder einer Berufsunfähigkeit greift.