GKV zur PKV
Wer in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichert ist, schielt häufig zu den Vorteilen einer bevorzugten Behandlung in der privaten Krankenkasse (PKV. Doch die GKV hat viele Vorteile, die erst im Vergleich mit den Tarifen und Leistungen einer PKV bemerkt werden. Wer von der GKV in die PKV wechselt, verliert die Ansprüche, die die GKV bieten kann. Dazu zählen der Familienschutz, der Ehepartner und Kinder einschließt sowie die Beitragsfreiheit während der Elternzeit und das Kinderkrankentagegeld. Auch das Krankentagegeld für die Eltern müssen sie selbst mit Extrakosten versichern, während die Beiträge auch während eines Krankenhausaufenthaltes weiter zu bezahlen sind. Die Liste der Leistungen, die in einer GKV enthalten sind, lässt sich durch Kostenerstattung bei häuslicher Pflege und für die Haushaltshilfe, Kostenübernahme bei Sterbebegleitung und für Reha-Kuren und ambulante Vorsorgekuren verlängern. Auch diejenigen, die eine Psychotherapie in Anspruch nehmen müssen, erhalten diese nur in begrenztem Maß.
Insofern lohnt sich in jedem Fall vor einem Wechsel von der GKV zur PKV der detaillierte Vergleich. Da jede Versichertensituation individuell ist, muss sie beim Wechsel zur PKV auch individuell bedacht werden können. Und derjenige, der wechseln will, sollte wissen, was auf ihn an Kosten in Zukunft zukommt.
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